IT-Sicherheit

VPN

Virtual Private Network

  • Sicherer Tunnel
  • Von überall
  • Wie im Büro

Eine verschlüsselte Verbindung, über die Sie von unterwegs sicher ins Firmennetz kommen.

Was ist das eigentlich?

Ein Geldtransport fährt über dieselbe öffentliche Straße wie alle anderen. Trotzdem sieht niemand, was im Wagen liegt, niemand kommt unterwegs heran, und am Ziel fährt der Wagen durch ein eigenes Tor direkt auf den gesicherten Hof. Die Straße bleibt öffentlich, der Inhalt bleibt privat.

Ein VPN macht mit Daten dasselbe. Die Verbindung von Ihrem Notebook zur Firma läuft über das ganz normale Internet, also über die öffentliche Straße. Bevor die Daten losfahren, werden sie allerdings so verpackt, dass unterwegs niemand hineinsehen kann. Erst in Ihrem Firmennetz wird wieder ausgepackt. Wer die Leitung dazwischen anzapft, ob im Hotel-WLAN, im Zug oder beim Kunden, sieht nur unlesbaren Datenstrom.

Der zweite Teil ist ebenso wichtig: Ihr Gerät hängt danach so im Netz, als stünde es im Büro. Der Ordner auf dem ⁠, die Branchensoftware und der Netzwerkdrucker sind erreichbar, ohne dass Sie diese Dienste offen ins Internet stellen müssen.

Was macht das konkret?

  • Es verschlüsselt die Strecke. Alles zwischen Ihrem Gerät und der Firma ist für Fremde unlesbar, auch in einem offenen ⁠.
  • Es prüft, wer hereindarf. Nur Geräte und Personen mit gültigem Zugang kommen durch. In Verbindung mit einem zweiten Anmeldenachweis wird ein gestohlenes Passwort damit wertlos.
  • Es hält Dienste im Haus. Server und Branchensoftware müssen nicht aus dem offenen Internet erreichbar sein, denn genau diese offenen Zugänge werden sonst automatisiert abgesucht.
  • Es verbindet auch Standorte. Zwei Betriebsstätten oder Filialen arbeiten über eine dauerhafte Verbindung, als wären sie ein einziges Netz.
  • Es protokolliert Zugriffe. Sie können nachvollziehen, wer sich wann verbunden hat. Das ist bei Fragen zum Datenschutz oft der entscheidende Nachweis.

Warum ist das für Ihr Unternehmen wichtig?

Sobald jemand außerhalb des Büros arbeitet, gibt es nur zwei Möglichkeiten: Entweder Sie stellen Ihre Systeme offen ins Internet, oder Sie schaffen einen kontrollierten Zugang. Die erste Variante kostet nichts und wird trotzdem regelmäßig teuer, weil offene Zugänge im Netz laufend automatisch gesucht werden.

Praktisch geht es außerdem um Arbeitsfähigkeit. Wenn eine Mitarbeiterin im Home-Office nicht an die Dateien kommt, wandern Dokumente über private Postfächer und USB-Sticks hin und her. Damit verlieren Sie die Kontrolle darüber, wo Ihre Daten liegen, und genau diese Kontrolle verlangt die von Ihnen.

Und es geht um Ruhe im Alltag. Ein einmal eingerichteter Zugang wird zur Gewohnheit: Notebook aufklappen, anmelden, arbeiten. Ohne Rückfragen, ohne Umwege, ohne dass jemand kreative eigene Lösungen erfindet.

Brauchen Sie das?

  • Mitarbeiter arbeiten zeitweise im Home-Office oder unterwegs
  • Auf einem Server im Haus liegen Dateien oder eine Branchensoftware
  • Sie haben mehr als einen Standort
  • Es kommt vor, dass Dateien per privatem Postfach oder USB-Stick transportiert werden
  • Sie greifen selbst gelegentlich vom Handy oder Tablet auf Firmenunterlagen zu

So setzen wir das bei Ihnen um

Wir klären zuerst, wer wirklich von außen arbeiten muss und worauf diese Personen zugreifen sollen. Oft ist das weniger, als zunächst gedacht. Danach richten wir den Zugang an Ihrer vorhandenen Schutzschranke am Interneteingang ein, koppeln ihn mit einem zweiten Anmeldenachweis und richten die Geräte einmal fertig ein, sodass Ihre Mitarbeiter nur noch auf eine Schaltfläche klicken. Wie wir Arbeitsplätze insgesamt aufbauen, lesen Sie auf unserer Seite zum Cloud-Arbeitsplatz.

Häufige Fragen

Ist das dasselbe wie die VPN-Dienste aus der Fernsehwerbung?

Nein, das ist ein anderer Zweck. Die beworbenen Dienste leiten Ihren privaten Internetverkehr über fremde Server, meist um Standorte zu verschleiern. Ein Firmen-VPN verbindet Sie ausschließlich mit Ihrem eigenen Betrieb. Die Technik ist verwandt, das Ziel völlig anders.

Was kostet ein VPN für unsere Firma?

In vielen Fällen ist die Funktion in der vorhandenen Schutzschranke am Interneteingang bereits enthalten. Dann fällt nur die Einrichtung an. Andernfalls hängen die Kosten an der Zahl der Zugänge und der Art der Anmeldung. Wir sehen uns Ihre Technik an und rechnen es Ihnen vorher aus.

Wird die Arbeit dadurch langsamer?

Etwas Bremse gibt es immer, spürbar ist sie selten. Entscheidend ist die Geschwindigkeit Ihrer Firmenleitung nach draußen und die des Anschlusses am anderen Ende. Wenn spürbar etwas hakt, liegt es meist an einem schwachen Anschluss im Home-Office, nicht an der Verbindung selbst.

Brauchen wir das noch, wenn alles in der Cloud liegt?

Nicht zwingend. Wenn Ihre Daten und Programme ohnehin über das Internet erreichbar sind, brauchen Sie vor allem eine sichere Anmeldung. Sobald aber ein Server, ein Netzlaufwerk oder eine Branchensoftware im Haus steht, führt an einem geschützten Zugang von außen kaum ein Weg vorbei.

Was ist der Unterschied zu einer Fernwartung?

Bei der Fernwartung schaut jemand mit Ihrer Freigabe auf einen bestimmten Bildschirm, um ein Problem zu lösen. Ein VPN dagegen hängt Ihr Gerät dauerhaft ins Firmennetz, damit Sie selbst arbeiten können. Das eine ist Hilfe, das andere ein Arbeitsplatz.

Verwandte Begriffe

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