Was ist das eigentlich?
Ihre Heizung hat vermutlich einen Wartungsvertrag. Einmal im Jahr kommt jemand, prüft die Anlage, tauscht Verschleißteile und stellt sie sauber ein. Das kostet Geld, obwohl nichts kaputt war. Genau das ist der Punkt: Sie zahlen dafür, dass die Anlage im Januar nicht ausfällt, und nicht dafür, dass jemand sie im Januar notdürftig wieder zum Laufen bringt.
Managed Services sind der Wartungsvertrag für Ihre IT, nur enger getaktet. Rechner, , und Datensicherung melden ihren Zustand laufend an eine Überwachung. Läuft eine Festplatte voll, kündigt sich ein Laufwerk mit Fehlern an oder bleibt eine Sicherung aus, sehen wir das, bevor Sie es merken. Vieles wird erledigt, ohne dass Sie davon erfahren; beim Rest melden wir uns, bevor etwas stehen bleibt.
Der Unterschied zum bekannten Modell ist damit vor allem einer der Reihenfolge. Sonst rufen Sie an, wenn es brennt. Hier schaut jemand regelmäßig nach, ob irgendwo Rauch aufsteigt.
Was macht das konkret?
- Dauerhafte Überwachung. Server, Rechner, Netzwerk und Sicherungen melden ihren Zustand. Wir sehen Probleme, während sie noch klein sind.
- Aktualisierungen im Griff. Sicherheitsaktualisierungen werden geprüft und eingespielt, statt über Monate liegen zu bleiben, weil niemand zuständig war.
- Geprüfte Datensicherung. Eine Sicherung, die niemand kontrolliert, ist eine Hoffnung. Wir prüfen, ob sie läuft, und testen, ob sich Daten zurückholen lassen.
- Hilfe im Alltag. Ihre Mitarbeiter haben eine feste Stelle für Fragen und Störungen, meist über gelöst, ohne auf einen Termin zu warten.
- Überblick und Planung. Sie bekommen eine verständliche Übersicht über Zustand, Alter und anstehende Anschaffungen. Damit werden Investitionen planbar statt überraschend.
Warum ist das für Ihr Unternehmen wichtig?
Der erste Nutzen ist Ausfallzeit, die nicht entsteht. Ein Betrieb, der einen Tag lang keine Aufträge annehmen, keine Rechnungen schreiben und keine Termine planen kann, verliert Geld, unabhängig davon, was die Reparatur kostet. Die meisten dieser Tage kündigen sich vorher an, wenn jemand hinsieht.
Der zweite Nutzen ist Planbarkeit. Ein fester monatlicher Betrag lässt sich kalkulieren. Eine Rechnung über mehrere Tausend Euro nach einem Notfall trifft dagegen immer den ungünstigsten Zeitpunkt. Sie tauschen ein Risiko gegen eine Position in der Kostenplanung.
Der dritte Nutzen ist die Entlastung Ihrer Mitarbeiter. In vielen kleinen Betrieben kümmert sich derjenige um die Technik, der sich am wenigsten dagegen wehrt. Das kostet diese Person Arbeitszeit, und es ist niemandem geholfen, wenn ausgerechnet Ihr Meister oder Ihre Praxismanagerin nachmittags Drucker einrichtet.
Und schließlich geht es um Nachweise. Versicherungen, Auftraggeber und Prüfer fragen zunehmend, wie Sie Ihre Systeme pflegen. Eine dokumentierte Betreuung ist darauf die einfachste Antwort.
Brauchen Sie das?
- Ein Ausfall von einem Tag wäre für Ihren Betrieb ein ernstes Problem
- Sie wissen nicht sicher, ob Ihre Datensicherung gestern gelaufen ist
- Bei Ihnen kümmert sich ein Mitarbeiter nebenbei um die Technik
- Sie möchten Ihre IT-Kosten planen statt auf Rechnungen zu reagieren
- Sie haben einen Server, eine Branchensoftware oder besonders schützenswerte Daten
So setzen wir das bei Ihnen um
Am Anfang steht eine Bestandsaufnahme: Was steht bei Ihnen, wie alt ist es, wo drückt es. Daraus machen wir einen Vorschlag in passender Größe, der ausdrücklich benennt, was enthalten ist und was nicht. Anschließend richten wir die Überwachung ein, bringen Aktualisierungen und Datensicherung auf einen sauberen Stand und legen fest, wie schnell wir bei welcher Störung reagieren.
In vielen Betrieben läuft dabei Software mit, etwa für die Server. Sie spart die Lizenzgebühr je Arbeitsplatz, nicht aber die Pflege: Aktualisierungen, Überwachung und ein Blick in die Protokolle bleiben nötig. Genau dieser Teil steckt in der Betreuung. Wo niemand ihn übernimmt, ist von solchen Systemen eher abzuraten, und das sagen wir Ihnen auch.
Wie unsere laufende Betreuung im Alltag aussieht, lesen Sie auf unserer Seite zur IT-Betreuung.
Häufige Fragen
Was kosten Managed Services?
Abgerechnet wird üblicherweise pro betreutem Gerät und Monat, die Summe hängt also von der Größe Ihres Betriebs und vom gewünschten Umfang ab. Eine reine Überwachung kostet deutlich weniger als eine Rundum-Betreuung mit Hilfe für jeden Mitarbeiter. Wir zählen Ihre Geräte durch und nennen Ihnen vorher einen festen monatlichen Betrag.
Was ist der Unterschied zur Abrechnung nach Aufwand?
Bei der Abrechnung nach Aufwand rufen Sie an, wenn etwas kaputt ist, und zahlen die Stunden. Bei Managed Services zahlen Sie monatlich dafür, dass möglichst wenig kaputtgeht. Das erste Modell belohnt Störungen, das zweite belohnt einen ruhigen Betrieb.
Braucht das jede Firma?
Nein. Wer zwei Rechner und keine besonderen Anforderungen hat, fährt mit Hilfe auf Zuruf oft gut. Sobald Sie einen Server, eine Branchensoftware oder Mitarbeiter haben, die ohne Technik nicht arbeiten können, wird die laufende Betreuung günstiger als der Ausfall.
Verlieren wir die Kontrolle über unsere IT?
Nein. Die Geräte, Verträge und Daten bleiben Ihre. Wir dokumentieren, was wir tun, und größere Änderungen stimmen wir vorher mit Ihnen ab. Sie bekommen regelmäßig eine verständliche Übersicht, statt raten zu müssen, was gerade passiert.
Was ist enthalten und was nicht?
Das steht im Vertrag, und genau darauf sollten Sie achten. Üblich sind Überwachung, Aktualisierungen, Prüfung der Datensicherung und Hilfe im Alltag. Neue Hardware, Projekte und Umzüge werden meist getrennt beauftragt. Wir schreiben beides auf, bevor Sie unterschreiben.