Netzwerk & Infrastruktur

Monitoring

  • Ständige Kontrolle
  • Frühwarnung
  • Automatisch

Eine automatische Dauerüberwachung Ihrer Technik, die Alarm schlägt, bevor etwas ausfällt.

Was ist das eigentlich?

Denken Sie an einen aufmerksamen Hausmeister, der jede Nacht durchs Gebäude geht. Er schaut auf den Wasserdruck, fühlt, ob die Heizung zu heiß wird, prüft, ob eine Tür offen steht, und notiert, wenn die Tiefgaragenlampe flackert. Er repariert nicht alles selbst. Aber er ruft an, bevor aus dem tropfenden Ventil ein überschwemmter Keller wird.

Genau diese Rolle übernimmt die Überwachung für Ihre IT, nur eben alle paar Minuten statt einmal pro Nacht, und ohne Feierabend. Sie fragt jedes Gerät ab: Läuft du noch? Wie voll ist dein Speicher? Ist eine Festplatte auffällig? Ist die Sicherung heute Nacht durchgelaufen? Erst wenn eine Antwort nicht stimmt, wird jemand aktiv.

Was macht das konkret?

  • Erreichbarkeit prüfen. Fällt ein Server, ein Netzwerkgerät oder eine Internetleitung aus, sehen wir das binnen Minuten und nicht erst durch Ihren Anruf.
  • Verschleiß früh erkennen. Festplatten, Lüfter und Netzteile kündigen ihren Ausfall meist an. Diese Vorzeichen tauchen in der Überwachung auf, solange der Austausch noch planbar ist.
  • Speicherplatz im Blick behalten. Ein volles Laufwerk legt Programme lahm. Die Überwachung meldet, wenn es eng wird, statt am Montagmorgen kommentarlos zu streiken.
  • Datensicherung kontrollieren. Gemeldet wird nicht nur, ob die Sicherung gestartet ist, sondern auch, ob sie sauber durchgelaufen ist.
  • Auffälligkeiten sichtbar machen. Wenn ein Gerät plötzlich stark ausgelastet ist oder ungewöhnlich viel Datenverkehr erzeugt, ist das ein Hinweis, dem wir nachgehen.

Warum ist das für Ihr Unternehmen wichtig?

Der Unterschied liegt zwischen geplant und ungeplant. Eine Festplatte, die wir am Dienstagnachmittag nach Ankündigung tauschen, kostet Sie ein Ersatzteil und niemanden eine Arbeitsstunde. Dieselbe Festplatte, die am Freitagnachmittag im laufenden Betrieb stirbt, kostet Wiederherstellung, Überstunden und im schlimmsten Fall einen halben Arbeitstag für Ihr ganzes Team. Der Preis für das Ersatzteil ist in beiden Fällen derselbe. Was den Unterschied macht, ist der Zeitpunkt, zu dem Sie davon erfahren.

Dazu kommt der Nervenfaktor. Ohne Überwachung sind Sie und Ihre Mitarbeiter die Alarmanlage: Jemand merkt, dass etwas hakt, ärgert sich, wartet ab, meldet es irgendwann. Diese Zeit fehlt, und der Ärger bleibt hängen. Mit Überwachung ist die Reihenfolge umgekehrt. Oft rufen wir bei Ihnen an, bevor Sie uns anrufen.

Schließlich hilft die Überwachung beim Planen. Wenn wir über Monate sehen, welches Gerät an seine Grenzen kommt, ist die nächste Anschaffung eine ruhige Entscheidung mit Angebotsvergleich statt einer Notbestellung zum Tagespreis.

Brauchen Sie das?

  • Ein Serverausfall würde Ihren Betrieb für Stunden bremsen
  • Niemand kontrolliert täglich, ob die Datensicherung gelaufen ist
  • Sie erfahren von Störungen bisher durch Zuruf aus dem Team
  • Ihre Geräte sind älter als vier Jahre
  • Sie möchten Ersatzbeschaffungen planen statt improvisieren

So setzen wir das bei Ihnen um

Wir nehmen Ihre Geräte in die Überwachung auf und legen fest, welche Werte gemeldet werden und ab wann ein Alarm gerechtfertigt ist. Die Meldungen laufen bei uns auf, wir prüfen sie und melden uns bei Ihnen erst, wenn eine Entscheidung ansteht. Sie bekommen regelmäßig eine verständliche Zusammenfassung ohne Fachchinesisch.

Dazu gehört auch, was nicht im Serverschrank steht. Wo Ihre Systeme auf laufen, behalten wir zusätzlich den freien Speicher der Umgebung im Blick, weil dort mehrere Systeme auf einem Gerät liegen und ein volles Laufwerk sie alle gleichzeitig trifft. Ladepunkte für Elektrofahrzeuge sehen wir über ⁠, damit ein ausgefallener Ladepunkt auffällt, bevor der erste Fahrer morgens davorsteht.

Wie diese laufende Betreuung aussieht und was sie umfasst, lesen Sie auf unserer Seite zur IT-Betreuung.

Häufige Fragen

Was kostet Monitoring?

Die Kosten richten sich danach, wie viele Geräte überwacht werden und ob Sie nur die Meldung oder auch die Behebung möchten. In unseren Betreuungspaketen ist die Überwachung in der Regel enthalten. Wir zählen Ihre Geräte durch und nennen Ihnen vorher einen festen monatlichen Betrag.

Sieht dabei jemand meine Daten?

Nein. Überwacht werden Betriebswerte wie freier Speicherplatz, Temperatur, Auslastung, Fehlermeldungen und ob ein Gerät erreichbar ist. Dokumente, E-Mails oder Kundendaten werden dabei nicht gelesen und nicht übertragen.

Braucht das jede Firma?

Sinnvoll ist es überall dort, wo ein Ausfall den Betrieb spürbar bremst. Wer nur zwei Notebooks und ein Cloud-Postfach nutzt, kommt gut ohne aus. Sobald ein Server, eine Telefonanlage oder eine Datensicherung im Haus steht, ist eine Überwachung meist die günstigste Versicherung, die Sie kaufen können.

Was ist der Unterschied zwischen Monitoring und einer Datensicherung?

Die Überwachung soll verhindern, dass es zum Ernstfall kommt, und meldet etwa eine volle Festplatte oder eine defekte Platte im Server. Die Datensicherung greift, wenn der Ernstfall trotzdem eintritt. Beides ersetzt sich nicht, sondern gehört zusammen. Die Überwachung prüft übrigens auch, ob die Sicherung nachts wirklich gelaufen ist.

Bekomme ich die Meldungen auch selbst?

Auf Wunsch ja. Standardmäßig laufen die Alarme bei uns auf, damit Sie nicht mit technischen Meldungen belastet werden. Sie bekommen stattdessen eine verständliche Zusammenfassung und einen Anruf, wenn eine Entscheidung von Ihnen nötig ist.

Verwandte Begriffe

Wissen, bevor es weh tut

Wir richten die Überwachung für Ihre Geräte ein und melden uns, wenn etwas aus dem Rahmen läuft.