IT-Sicherheit

Antivirus & Endpoint-Schutz

  • Auf jedem Gerät
  • In Echtzeit
  • Basis-Schutz

Das Schutzprogramm auf jedem Rechner, das Schadsoftware erkennt und blockiert.

Was ist das eigentlich?

Stellen Sie sich Rauchmelder vor. Nicht einen einzigen an der Eingangstür, sondern in jedem Raum Ihres Gebäudes. Ein Feuer entsteht selten dort, wo Sie es erwarten, und es kündigt sich nicht am Werktor an. Deshalb hängt in jedem Zimmer ein eigenes Gerät, das riecht, was in genau diesem Raum passiert, und sofort Alarm schlägt.

Genau diese Rolle hat der Endpoint-Schutz. Ihr hat eine Schutzschranke nach außen, aber nicht jede Gefahr kommt über diese Schranke. Ein Mitarbeiter steckt einen USB-Stick von der Messe an. Jemand öffnet einen Anhang, der wie eine Rechnung aussieht. Ein Notebook war eine Woche im Home-Office und im eines Hotels. In all diesen Fällen ist die Gefahr schon im Haus. Dann zählt nur noch, ob auf dem Gerät selbst jemand aufpasst.

Was macht das konkret?

  • Es prüft in Echtzeit. Jede Datei, die geöffnet, kopiert oder heruntergeladen wird, wird im selben Moment kontrolliert. Nicht erst beim nächtlichen Suchlauf.
  • Es erkennt Bekanntes und Auffälliges. Bekannte Schädlinge werden anhand ihres Fingerabdrucks aussortiert. Zusätzlich achtet das Programm auf verdächtiges Verhalten, etwa wenn ein Programm beginnt, in wenigen Sekunden hunderte Dateien umzuschreiben.
  • Es schottet Gefundenes ab. Was auffällt, wandert in einen abgeriegelten Bereich auf dem Gerät. Dort kann es nichts mehr anstellen, und wir können es in Ruhe ansehen.
  • Es meldet zentral. Alle Geräte melden an eine gemeinsame Übersicht. So sehen wir sofort, wenn auf einem Rechner der Schutz fehlt, veraltet ist oder etwas gefunden wurde.
  • Es hält sich selbst aktuell. Neue Erkennungsmuster kommen mehrmals täglich, ohne dass jemand im Betrieb daran denken muss.

Warum ist das für Ihr Unternehmen wichtig?

Ein einzelner infizierter Rechner ist ärgerlich. Ein infizierter Rechner, den niemand bemerkt, ist teuer. Denn bleibt heute gern eine Weile unauffällig: Sie sieht sich um, sammelt Zugangsdaten und breitet sich auf weitere Geräte aus, bevor irgendetwas passiert. Je später das auffällt, desto größer der Aufwand, alles wieder sauber zu bekommen.

Dazu kommt die Pflichtseite. Wenn personenbezogene Daten Ihrer Kunden, Patienten oder Mandanten abfließen, ist das ein meldepflichtiger Vorfall nach der ⁠. In der Aufarbeitung wird immer dieselbe Frage gestellt: Welche Schutzmaßnahmen waren im Einsatz, und konnten Sie das belegen? Ein zentral verwalteter Endpoint-Schutz liefert diesen Nachweis, weil protokolliert ist, welches Gerät wann geschützt war.

Und es geht um Nerven. Wenn ein Gerät auffällt, wissen Sie ohne zentrale Übersicht nicht, ob es beim einen Rechner bleibt. Diese Ungewissheit kostet an einem Freitagnachmittag mehr Kraft als der eigentliche Vorfall.

Brauchen Sie das?

  • In Ihrem Betrieb stehen mehr als drei Computer
  • Mitarbeiter öffnen täglich E-Mail-Anhänge von außen
  • Es gibt Notebooks, die auch außerhalb des Büros genutzt werden
  • Sie könnten heute nicht sagen, auf welchen Geräten der Schutz aktiv und aktuell ist
  • Auf Ihrem Server liegen Kunden- oder Patientendaten

So setzen wir das bei Ihnen um

Wir nehmen zuerst auf, welche Geräte es überhaupt gibt. Erfahrungsgemäß tauchen dabei immer ein oder zwei auf, an die keiner mehr gedacht hat. Dann rollen wir den Schutz auf allen Geräten aus und verbinden sie mit einer gemeinsamen Übersicht, die wir im Blick behalten. Wir setzen dabei auf Securepoint, einen Hersteller aus Deutschland, dessen ebenfalls hier stehen. Alle Details zu Einrichtung und laufender Betreuung finden Sie auf unserer Seite zur IT-Sicherheit.

Häufige Fragen

Reicht der Virenschutz, der in Windows schon eingebaut ist?

Für einen einzelnen Privatrechner ist der eingebaute Schutz eine solide Grundlage. In einem Betrieb fehlt ihm das Entscheidende: eine zentrale Übersicht. Sie sehen nicht, ob auf allen Geräten der Schutz aktiv und aktuell ist, und niemand bekommt eine Meldung, wenn etwas gefunden wird. Genau das macht eine verwaltete Lösung.

Was kostet Antivirus für eine Firma?

Der Preis hängt vor allem an der Zahl der Geräte und daran, ob wir die Überwachung mit übernehmen. Für einen Betrieb mit zehn Arbeitsplätzen sieht die Rechnung völlig anders aus als für einen mit achtzig. Wir zählen Ihre Geräte einmal durch und nennen Ihnen vorher einen festen Monatsbetrag.

Was ist der Unterschied zwischen Antivirus und einer Firewall?

Die Firewall sitzt am Übergang zum Internet und kontrolliert, was überhaupt ins Haus kommt. Der Endpoint-Schutz sitzt auf dem einzelnen Gerät und greift dort ein, wo etwas schon angekommen ist, etwa über einen USB-Stick oder einen E-Mail-Anhang. Beides zusammen ergibt erst einen sinnvollen Schutz.

Muss auch der Server ein Schutzprogramm bekommen?

Ja. Auf dem Server liegen die Daten, auf die alle zugreifen. Damit ist er das lohnendste Ziel im Haus. Wir setzen dort eine Version ein, die im laufenden Betrieb möglichst wenig Leistung kostet und trotzdem jede Datei prüft.

Merken meine Mitarbeiter etwas davon im Alltag?

Im Normalfall nicht. Die Prüfung läuft im Hintergrund. Sichtbar wird das Programm nur, wenn es etwas blockiert. Dann erscheint eine kurze Meldung, und wir bekommen parallel eine Benachrichtigung.

Verwandte Begriffe

Noch Fragen zu Antivirus & Endpoint-Schutz?

Wir erklären es Ihnen in Ruhe, ohne Fachchinesisch und ohne Verpflichtung.